WORKSHOP: GLOBAL PLAYGROUNDS

01.11.2018

Geschichten

"Jugendbotschafterin Nadine berichtet: Wieso? Weshalb? Warum?"

Unsere Jugendbotschafterin Nadine erklärt das Jugendbotschafterprogramm, warum sie daran teilgenommen hat und wie es danach für sie weiterging. Unser neuester Blog-Beitrag. Viel Spaß beim Reinlesen!

Wer sind wir Jugendbotschafter*innen eigentlich?

Wir Jugendbotschafter*innen sind eine Gruppe von Jugendlichen, die allesamt einen Austausch in der Türkei oder in Deutschland erlebt haben, ihre Erfahrungen teilen und darüber ein lebendiges Bild beider Länder vermitteln wollen.

Nachdem ich bis 2014 ein Jahr in Istanbul gelebt und dort meinen Master an der Türkisch-Deutschen Universität absolviert hatte, bin ich auf das Jugendbotschafterprojekt der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke, welches in Kooperation mit AFS Turkey und InterCultur organisiert wurde, aufmerksam geworden. Als ich 2015 zum ersten Mal an dem Training teilnahm, konnte ich mir jedoch noch in keinster Weise ausmalen, welchen Einfluss das Training auf meine persönliche Entwicklung nehmen wird.

Doch zurück zum Anfang…

Warum habe ich mich dazu entschieden, an dem Jugendbotschafterprojekt teilzunehmen?

Was mich besonders an dem Projekt angesprochen hat, ist die Möglichkeit, aktiv neue Kontakte zu Jugendlichen und Aktiven im Jugendaustausch aufbauen zu können, die, wie ich, einen Austausch im jeweils anderen Land erlebt haben. Vor allem war es mir wichtig, meine Lernerfahrungen mit den anderen zu teilen und neue Initiativen in deutsch-türkischen Jugendaustausch und der Jugendbildung kennenzulernen. Denn nur durch den Aufbau eines starken Netzwerkes kann der Austausch langfristig aufrechterhalten werden.

Was habe ich erlebt?

Die Teilnahme am Jugendbotschafterprojekt hat mir genau diese Möglichkeit geboten – nämlich den Aufbau eines Netzwerkes an Change Makern, die die Potenziale des kulturellen Austausches zwischen der Türkei und Deutschland erkannt haben und zukünftig fördern wollen. Mit Ömer von AFS Turkey und Britt von InterCultur haben uns zwei erfahrene Trainer*innen in diesem Vorhaben aktiv unterstützt. Daraus entstanden einige vielversprechender Projekte, die im Anschluss an das Training auch weiterverfolgt und umgesetzt wurden.

Wie ging mein Weg nach dem Jugendbotschafterprojekt weiter?

Motiviert durch den Pool an Möglichkeiten und Kontakten, die durch das Jugendbotschafterprojekt kennengelernt habe, habe ich im Anschluss daran an diversen Trainingsformaten teilgenommen, die sich speziell mit Jugendbildung und Trainingsmethoden im deutsch-türkischen Jugendaustausch auseinandersetzten. So führte mich mein Weg über die Konferenz der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke zum Thema Innovative Approaches and Tendencies in Youth Mobility in Istanbul bis zur erneuten Teilnahme als Jugendbotschafterrepräsentantin beim Folgetraining im Jahr 2016 und Teilnehmerin des Vernetzungstreffens der Jugendbotschafter letzten Jahres.

Das Jugendbotschafterprojekt hat mir nicht nur neue Freundschaften und die Teilnahme an weiteren interessanten Initiativen im Jugendaustausch zwischen der Türkei und Deutschland vermittelt, sondern war auch eine wichtige Grundlage für meine Entscheidung, mich weiterhin aktiv im deutsch-türkischen Jugendaustausch zu engagieren. Meine Reise hat mich seit Januar 2018 über die Türkei wieder zurück zur Deutsch-Türkischen Jugendbrücke nach Düsseldorf geführt. Als Mitarbeiterin der Jugendbrücke werde ich mich in Zukunft weiterhin für einen intensiven Austausch zwischen der Türkei und Deutschland einsetzen und diesen – hoffentlich mit allen Jugendbotschaftern der letzten und folgenden Jahre – aktiv mitgestalten.