WORKSHOP: GLOBAL PLAYGROUNDS

01.11.2018

Geschichten

"Roads to Anatevka"

Im März/April diesen Jahres organisierte das WannseeFORUM ein spannendes Projekt mit Teilnehmenden aus fünf Ländern. Wir waren einer der Förderer und freuen uns sehr darüber, dass Ceren Demir und Murat uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Aber lest selber oder schaut euch unser Video an!

Ceren Demir:

Ich bin Stürmerin im Frauen-Basketballclub des Städtischen Sportvereins Burhaniye. Als angehende Lehrerin bin ich darüber hianus eine Person die es liebt, zu lernen und Wissen zu vermitteln. Als ich von dem Projekt der Stiftung WannseeForum erfuhr, konnte iche s kaum erwarten, endlich nach Berlin zu fahren. Ich habe dort viele neue und wichtige Erkenntnisse sammeln können, obwohl ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, nicht talentiert genug zu sein. Im Rahmend es Projektes hat sich dieses Gefühl allerdings verflüchtigt. Und daran hatten das Projekt und die Stiftung WannseeFORUM großen Anteil.
Durch das positive Klima, durch unseren Workshop-Leiter und die Beiträge unserer Freunde bin ich viel selbstbewusster geworden. Anfangs dachte ich noch, ich schaffe nicht alles. Aber ich habe alles gemeistert! Das Projekt hat mir die Gelegenheit gegeben, mich selbst besser kennenzulernen. Ich möchte mich deshalb nochmals bei allen bedanken!

Murat:

Ich freue mich, zu sagen, dass ich durch das gegenseitige Kennenlernen und die Begegnung mit vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen sehr viel mitnehmen konnte. Es gab neben unserer Gruppe aus der Türkei auch Gruppen aus anderen Ländern: Italien, Bulgarien und Deutschland. Jeder konnte sich individuellnach seinen Interessen, Wünsche und Begabungen ein Workshop aussuchen. Die Workshops haben mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte Dinge erleben, die ich in meinem bisherigen Leben noch gar nicht kannte. Ich habe deshalb viel gelernt und das war sehr gut für mein Selbstbewusstsein. Wir haben zum Beispiel gelernt, eigene Chroreographien zu erstellen und dann unsere Version des Stücks “Anatevka” gespielt. Danach haben auch die entsprechende Opernaufführung besucht. Ich muss sagen: Das war die beste Inszenierung, die ich in meinem Leben bisher gesehen habe.

Das war meine erste Auslandsreise und ich mochte alle anderen Teilnehmenden und die Organisatoren, die da waren. Wie alle auf einander eingegangen sind, die Freundschaft und der Respekt, die entstanden sind: das war klasse! Wir konnten unsere Kultur präsentieren und verschiedene interessante Sachen ausprobieren. Ich danke allen – besonders dem Übersetzungsteam und dem Wannseeforum – die uns so eine schöne Zeit ermöglicht haben. Ich wünsche mir, dass ich nochmal so eine Gelegenheit bekommen werde. Mehr würde ich mir nicht wünschen, denn alles war klasse.

Fotos: Stiftung wannseeFORUM